Tipps und Tricks • 09.11.2007, 19:00 Uhr • Kommentare: 1

Bei der heu­ti­gen Log-Inspizierung ist mir auf­ge­fal­len, dass ein ebay-Händler ohne Erlaub­nis ein Bild von mir für seine Auk­tio­nen ver­wen­det und auch noch direkt dar­auf ver­linkt (Hot­lin­king).

Im Prin­zip hab ich ja nichts gegen eine Wei­ter­ver­wen­dung mei­ner Bil­der, ich hab sie ja schließ­lich auch unter eine Crea­tive Com­mons Lizenz gestellt. Nur sollte diese dann auch ein­ge­hal­ten wer­den. Lei­der hat der Händ­ler nir­gends auf sei­nen Auk­ti­ons­sei­ten mei­nen Namen unter­ge­bracht, noch die kor­rekte Lizenz auf­ge­führt und außer­dem han­delt es sich ja um ein kom­mer­zi­el­les Angebot.

HotlinkingEin wirk­sa­mes Mit­tel gegen sol­che Traf­fic­diebe ist das Apa­che Modul mod_rewrite, mit dem man alle Auf­rufe einer Datei von einer bestimm­ten Seite aus­ge­hend zu einem neuen Ziel umlei­ten kann. So las­sen sich fremd­ver­linkte Bil­der ein­fach aus­tau­schen. Die gewünschte rewrite-Regel schreibt man ein­fach in eine .htac­cess–Datei im Stamm­ver­zeich­nis der Webseite.

Ein mei­nem Fall haben alle Auf­rufe einen Refer­rer der mit „http://cgi.ebay.de/“ beginnt, was ein geziel­tes Umlei­ten auf eine alter­na­tive Datei mit fol­gen­den Anwei­sun­gen ermöglicht:

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RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://cgi.ebay.de/.*$ [NC]
RewriteRule .*\.(jpg|gif)$ /download/hotlinking.ebay.png [NC,L]

Es wer­den also alle in ebay ver­linkte Bil­der von mei­nem Webs­pace durch diese Datei ersetzt. Zu beach­ten ist, dass die neue Datei nicht die glei­che Endung hat wie die, die über­wacht wer­den (jpg|gif), hier also ein png-Bild.

wei­ter­le­sen

 
Linux und Open Source, Tipps und Tricks • 04.03.2007, 13:28 Uhr • Kommentare: 3

Da ich hier täg­lich um die 100 Trackback-Spams löschen darf, habe ich mich jetzt mal ein biss­chen mehr mit Spam­be­kämp­fung befasst. Zuerst ein­mal läuft hier Sim­ple Track­back Vali­da­tion, was bei jeden ein­ge­hen­den Track­back über­prüft, ob auf der Her­kunfts­seite auch wirk­lich auf meine Seite ver­linkt wird. Ist dies nicht der Fall, wird der Track­back nicht frei­ge­schal­tet und in der Daten­bank als Spam markiert.

Wei­ter geht’s mit Akis­met, ein wirk­lich genia­les Plu­gin. Erkennt jeden Spam­kom­men­tar und fil­tert diese ent­spre­chend aus. Als Spam mar­kierte Kom­men­tare und Track­backs las­sen sich dann per Klick massenlöschen.

So besteht mein täg­li­ches Spam­be­kämp­fungs­ri­tual darin eben die­sen Knopf zu drü­cken. „Akis­met hat deine Seite vor 1,641 Spam­kom­men­ta­ren bewahrt.“ Sehr gut.

Da die ganze Track­back­scheiße natür­lich auch Traf­fic ver­braucht habe ich noch mal ein biss­chen nach­ge­forscht. Die Track­backs schei­nen von einem Pro­gramm zu kom­men, dass sich als „TrackBack/1.02″ aus­gibt. Also warum nicht ein­fach die­sen Use­ra­gent aus­sper­ren? Mit google hab ich dann die­sen Blog­ein­trag gefun­den. Also fol­gen­des in die .htacces-Datei:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} ^Java
RewriteRule ^.*$ - [F]
RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} TrackBack/1.02
RewriteRule ^.*$ - [F]

Java wird direkt mit geblockt, weil „Java/1.4.2_03“ auch einige Male in den Logs auf­ge­taucht ist.

Ich hoffe die Spam­flut legt sich jetzt langsam.

 
Allgemeines • 07.02.2007, 20:22 Uhr • Kommentare: 7

Ich habe mich jetzt schon lange Zeit mit HTTPS für die­ses Blog her­um­ge­schla­gen. Da Word­Press (lei­der) die URLs in der Con­fig fest setzt ist immer nur HTTPS oder HTTP mög­lich. Das Plu­gin Force-SSL hilft einem dann, wenigs­tens alle die über eine nicht ver­schlüs­selte Ver­bin­dung rein­kom­men umzuleiten.

Lei­der ist das auch nicht das gelbe vom Ei. Bei ein­ge­schal­te­tem SSL funk­tio­nie­ren einige Sachen nicht mehr so wie sie soll­ten. Man kann sel­ber keine Track­backs set­zen, Track­backs auf die eigene Seite gehen auch ins Leere.

Ich hab mich jetzt davon abge­wen­det von einer per­ma­nen­ten Ver­schlüs­se­lung Gebrauch zu machen. Das Plu­gin Secure-Admin hilft einem wenigs­tens das Backend sicher zu besuchen.

Wenn man sich jetzt ein­loggt (nicht nur als Admin) läuft das ganze über eine HTTPS Ver­bin­dung. Wunderbar.

 
Linux und Open Source • 14.12.2006, 18:41 Uhr • Kommentare: 6

MRTG steht für Multi Router Traf­fic Grapher und ist ein Pro­gramm zur gra­fi­schen Aus­wer­tung bzw. Dar­stel­lung von Mess­wer­ten. Es sam­melt Infor­ma­tio­nen über SNMP oder aus Skrip­ten und erstellt dar­aus HTML Sei­ten mit Graphen.

Unter „wei­ter­le­sen“ ist ein Tuto­rial über die Instal­la­tion und eine grund­le­gende Kon­fi­gu­ra­tion zu finden.

wei­ter­le­sen

 
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