Konsum, Mac, iPod und iPhone • 16.06.2008, 17:37 Uhr • Kommentare: 3

MacBook I

Es ist soweit, ich habe mein Mac­Book (mitt­ler­weile schon über vier Wochen). Es ist das nor­male Mac­Book in schwarz gewor­den, gekauft bei Gra­vis in Köln.

Beim Kauf von Zube­hör habe ich mich erst­mal auf eine Tasche von Burning Love, Model Black Clas­sic Book Pouch, die Mac Fern­be­die­nung und eine Mighty Mouse von Apple beschränkt. App­les haus­ei­gene Garan­tie von nur einem Jahr wird durch das Safety Pack Plus von Gra­vis auf drei Jahre verlängert.

Ich werde hier immer mal wie­der über das Thema Mac schrei­ben, eröff­net von einem klei­nen ers­ten Ein­druck von eben jenem klei­nen MacBook.

Kon­fi­gu­ra­tion

MacBook II

Ich habe mir die ver­gleichs­weise teure schwarze Ver­sion aus­ge­sucht, aus­ge­stat­tet mit einem zwei­ker­ni­gen Pro­zes­sor von Intel, mit 3 MB L2-Cache und je 2,4 GHz, 250 GB Fest­platte, 2 GB Arbeits­spei­cher, einem 13,3 Zoll Dis­play ange­steu­ert von einer Intel OnBoard-Grafikkarte, einem DVD-Brenner und nebst wei­te­ren Spie­le­reien noch Blue­tooth und Wireless-LAN bis ein­schließ­lich Draft-N.

Das Gehäuse mißt die Höhe von 2,75 cm, ist 32,5 cm breit und 22,7 cm tief. Von der Grund­flä­che also unge­fähr die Maße eines DIN-A4 Blat­tes plus 3 cm in der Breite und 2 cm in der Tiefe. Auf die Wage bringt das Book leichte 2,27 kg.

Der Preis beläuft seit den letz­ten bei­den Ver­sion auf 1400 €. Der Preis­sen­kung von 50 € zum Opfer gefal­len und jetzt nicht mehr im Lie­fer­um­fang ent­hal­ten ist die Apple Remote für rund 20 €.

Ers­ter Eindruck

Schon beim Aus­pa­cken merkt man, dass Apple irgend­wie doch was Beson­de­res ist und sich ein biss­chen von der brei­ten Masse abhe­ben möchte. Der weiße Kar­ton ist auf der Vor­der­seite neben einem klei­nen Apfel und dem Schrift­zug „Mac­Book“ mit einem geschlos­se­nen und auf der Unter­seite mit einem auf­ge­klapp­ten schwar­zen Mac­Book bedruckt. Im Inne­ren umschließt Sty­ro­por — eben­falls mit „MacBook“-Schriftzug — das Mac­Book, eine kleine Schach­tel mit der Auf­schrift „Desi­gned by Apple in Cali­for­nia“ und grö­ßere Zube­hör­teile. Jedes Ein­zel­teil ist extra ver­packt oder verschweißt.

Zum Lie­fer­um­fang gehört neben Mac­Book, Akku und Netz­teil, ein Rei­ni­gungs­tuch für den Bild­schirm und eine Schach­tel mit Installations-/Wiederherstellungs-DVDs, Äpfel­auf­kle­bern und einer gedruck­ten Dokumentation.

Der Akku wird auf­ge­la­den aus­ge­lie­fert, es kann also gleich los­ge­hen. Macs ken­nen kein nor­ma­les Bios, ihr EFI mel­det sich nur mit einem dun­kel­grauen Apfel auf hell­grauem Grund, beglei­tet von einem kur­zen Start­ton. Nach ein paar kur­zen Ein­stel­lun­gen, die das Betriebs­sys­tem per­so­na­li­sie­ren kann es auch direkt losgehen.

Auch wenn man noch nie an einem Mac geses­sen hat, sollte man sich inner­halb kür­zes­ter Zeit zurecht­fin­den. So fin­det man irgend­wann die rechte Maus­taste (Touch­pad mit zwei Fin­gern tip­pen), kommt mit dem Dock zurecht und ver­steht, dass die Befehls­leis­ten der ein­zel­nen Pro­gramme immer am obe­ren Bild­schirm­rand fest­ge­klebt sind. Es scheint irgend­wie alles ein biss­chen ein­fa­cher und durch­dach­ter als bei der Kon­kur­renz. Jeg­li­che Ein­stel­lun­gen fin­den sich mit noch weni­ger Klicks, Dru­cker wer­den beim Ein­ste­cken auto­ma­tisch erkannt und direkt druck­be­reit ein­ge­rich­tet. Wireless-LAN funk­tio­niert von Anfang an sta­bil und das E-Mail Pro­gramm kennt die pas­sen­den Ein– und Aus­gangs­ser­ver zu mei­ner E-Mailadresse.

Ein aus­gie­bi­ger Erfah­rungs­be­richt zu Mac OS X Leo­pard folgt in den nächs­ten Tagen oder Wochen.

Zwei­ter Eindruck

MacBook IVAuch hier erfreut man sich diver­ser Beson­der­hei­ten. So hat man sich Gedan­ken gemacht, wie man die neR­VIGE FESTSTELLTASTE, auch Caps-Lock genannt, ent­schärft. Sie ist mit einer klei­nen Aus­lö­se­ver­zö­ge­rung aus­ge­stat­tet und kann so nicht mehr durch kur­zes ver­se­hent­li­ches Berüh­ren akti­viert wer­den. Ein klei­nes Licht direkt in der Taste signa­li­siert eine Aktivierung.

Durch­dacht ist auch der MagSafe getaufte Ste­cker des Netz­teils, der sich magne­tisch in sei­ner Buchse hält. Stol­pert jetzt jemand über ein Netz­ka­bel am Boden löst sich der Ste­cker und zieht nicht etwa das ganze Note­book mit in den Tod. Auch beim Dis­play­ver­schluss kommt ein Magnet zum Ein­satz, was eine stö­rungs­an­fäl­lige Mecha­nik über­flüs­sig macht.

Zu erwäh­nen ist wei­ter­hin die beacht­li­che Akku­lauf­zeit die Apple unter Pro­duk­ti­vi­tät mit 4,5 Stunde angibt und damit auch noch unter­treibt. Online per Wireless-LAN kommt man sur­fend und musik­hö­rend sub­jek­tiv auf über 5 Stunden.

Beson­ders gut gefällt mir auch die Tas­ta­tur mit ihrem guten Druck­punkt, die trotz des klei­nen Gehäu­ses die nor­male Größe hat und sich so ange­nehm betip­pen lässt. Das große Touch­pad lässt sich gut bedie­nen, ver­se­hent­li­che Klicks oder ähnli­ches sind mir noch nicht pas­siert. Scrol­len kann man sowohl verit­kal als auch hori­zon­tal, mit zwei Fin­gern gleich­zei­tig oder mit einem fes­ten und einem beweg­ten Fin­ger schnell bezie­hungs­weise langsam.

Kri­tik

Apple hat sich lei­der — wie viele andere Her­stel­ler — dazu ent­schlos­sen, kein mat­tes Dis­play in seine güns­tigste Note­book­reihe zu ver­bauen. Die schei­nen­den Hoch­glanz­dis­plays ste­hen zwar für schöne und leuch­tende Far­ben, bei Son­nen­ein­strah­lung oder ande­ren ungüns­ti­gen Licht­ver­hält­nis­sen tau­gen sie aber allen­falls noch als teu­rere Schmink­spie­gel. Dem­je­ni­gen, der unbe­dingt ein mat­tes Dis­play möchte, stellt Apple beim teu­re­ren Mac­Book Pro beide Dis­play­va­ri­an­ten zur Aus­wahl. Des Wei­te­ren ver­zich­tet Apple hier auf Erwei­ter­bar­keit durch einen Express­Card Slot, wel­cher eben­falls nur beim Pro-Modell zu haben ist. Bei der Klang­qua­li­tät der ver­bau­ten Laut­spre­cher muss sich das Mac­Book zwar eben­falls hin­ter sei­nem gro­ßen Bru­der anstel­len, aber kei­nes­falls verstecken.

Das matt­schwarze Gehäuse ist sehr anfäl­lig für Fin­ger­ab­drü­cke und sons­tige Fett­fle­cken und der Mehr­preis von 200 € für 90 GB mehr Fest­platte und ein schwar­zes Gehäuse ist kei­nes­falls gerecht­fer­tigt. Schon allein daher, dass beim nächst­klei­ne­ren (wei­ßen) Mac­Book eine Auf­rüs­tung auf 250 GB Plat­ten­spei­cher über den Apple-Store Kon­fi­gu­ra­tor nur mit 90 € zu Buche schlägt.

Die Garan­tie hätte bei einem sol­chen Gerä­te­preis auch etwas groß­zü­gi­ger als nur ein Jahr aus­fal­len kön­nen. Abhilfe schafft das bereits beschrie­bene Safety Pack Plus von Gra­vis für 99 € oder der App­le­Care Pro­tec­tion Plan für 319 €. Beide ver­län­gern die Garan­tie auf drei Jahre und decken wei­tere Umstände ab.

Fazit

MacBook III

Das Mac­Book eig­net sich durch sehr lange Akku­lauf­zeit, gerin­ges Gewicht und geringe Größe her­vor­ra­gend als mobi­ler Beglei­ter. Der ver­gleichs­weise hohe Preis recht­fer­tigt sich — wenn man für den Auf­preis für die Farbe schwarz absieht — mit her­vor­ra­gen­der Aus­stat­tung und Ver­ar­bei­tung. Apple hat sich alle Mühe gege­ben dem End­an­wen­der ein über­zeu­gen­des und vor allem aus­ge­reif­tes Pro­dukt zur Ver­fü­gung zu stellen.

Sucht man hin­ge­gen einen zuklapp­ba­ren Com­pu­ter für den Schreib­tisch, sollte man viel­leicht zu einem Pro­dukt mit einem grö­ße­ren Dis­play grei­fen. Eben­falls unge­eig­net ist das Mac­Book für aktu­elle 3D-Spiele, da nur eine OnBoard Gra­fik­chip ver­baut wurde. Hier ist ein Auge auf das Mac­Book Pro zu werfen.

Ich für mei­nen Teil, bin voll­ends zufrie­den und würde es immer wie­der kaufen.

Bei die­sem Bei­trag han­delt es sich allein um mei­nen sub­jek­ti­ven Ein­druck. Irr­tü­mer und Feh­ler sind natür­lich nicht aus­ge­schlos­sen.

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Tags: , , , , | Der Artikel wurde am 16. Juni 2008 gegen 17:37 Uhr von Felix Triller verfasst und unter „Konsum, Mac, iPod und iPhone“ abgelegt. Sie können gerne einen Kommentar schreiben. Für einen Trackback benutzen Sie bitte diesen Link. Wenn Ihnen gefällt, was Sie hier lesen, abonnieren Sie doch meinen RSS-Feed.
 

3 Kommentare

  1. Tobi sagt:

    Mich nervt manch­mal die Kante an der Tas­ta­tur die je nach­dem wie man sitzt fies in den Arm schnei­den kann … trotz­dem würd ichs auch wie­der kaufen

    Aber hät­test dein Mac­Book ja mal ordent­lich sau­ber­ma­chen kön­nen da sieht man ja alle abdrü­cke ;D

    Bis dann bis dann und Grüße aus Kiel …

  2. Felix sagt:

    Danke dafür :-) Mich wür­den noch Soft­ware­dinge inter­es­sie­ren (Office, Gra­fik). Wahr­schein­lich gibt’s dann noch die­sen Som­mer auch ein Book.

    - Felix (lei­der ohne Blog derzeit…)

  3. ErmaPorter20 sagt:

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