Urlaub und Reisen • 23.01.2007, 19:42 Uhr • Kommentare: 1

Maastricht WappenNach einem hal­ben Jahr haben Ana­bel und ich es end­lich mal geschafft, das Geburts­tags­ge­schenk für unse­ren lie­ben Gero ein­zu­lö­sen: einen Kaf­fee im nie­der­län­di­schen Maas­tricht. Im Zuge des „Tag der offe­nen Tür“ der Uni Maas­tricht haben wir die kleine Stadt an der Maas ja schon ken­nen gelernt. Lei­der war das Wet­ter nicht beson­ders, aber immer­hin hat der Regen auf­ge­hört, als wir die Auto­bahn in Maas­tricht ver­las­sen haben. Ansons­ten war es ein, bei Null Grad, kal­ter aber tro­cke­ner Wintertag.

Geparkt haben wir auf der Fluss­seite gegen­über der Alt­stadt. Der ansäs­sige Media­markt teilt sich mit zwei wei­te­ren Läden einen gro­ßen kos­ten­lo­sen Park­platz. Bei goo­gle­maps zu erken­nen. Von hier ist man in ein paar Minu­ten auf der ande­ren Seite der Maas und somit in der Maas­trich­ter Altstadt.

Blüten IIBlüten IAuf dem Weg über die Brü­cke auf die Alt­stadt­seite sind wir dann an einer Gruppe blü­hen­der Kirsch­bäume vor­bei gekom­men. Ein Resul­tat der „win­ter­li­chen“ Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten ja eigent­lich viel zu war­men Tage. Die wer­den sich bei der heu­ti­gen kal­ten Nacht gewun­dert haben, dass ja doch noch nicht Früh­ling ist. Kom­men die Blü­ten eigent­lich noch­mal wie­der, wenn der Frost sie zer­stört hat? Sonst würde der Baum ja gar keine Früchte tragen.

Wei­ter ging es über die Brü­cke an der Maas­tricht Music Hall auf die andere Seite und über die Grote Straat, die Haupt­ein­kaufs­straße, in Rich­tung des gro­ßen Plat­zes, wie auch immer der hei­ßen mag. Am Platz sel­ber ist alles, was eine Tou­ris­ten­hoch­burg so braucht: McDo­nalds, Frit­ten­bu­den und diverse Bars, Restau­rants und Knei­pen. Möchte man sei­nem Kon­sum­trieb frö­nen, ist man auf der Grote Straat und den vie­len klei­nen Quer– und Sei­ten­stra­ßen in der Umge­bung des Plat­zes gut bedient. In Maas­tricht gibt es sowohl die klei­nen Gäss­chen mit schnu­cke­li­gen Läden, als auch die gro­ßen bekann­ten Ket­ten, wie Zara, h&m und C&A. Bewegt man sich weg von den fre­quen­tier­ten Stra­ßen, fal­len einem sofort die zahl­rei­chen Cof­fee– und Head­shops, die für bun­tes Kif­fer­zu­be­hör und unter­schied­li­che Rausch-Erfahrungen wer­ben, auf.

Grote Straat Platz I Platz II Blüten III Restaurant in einer Seitenstraße Seitenstraße

Beson­ders begeis­tert hat mich die Ein­rich­tung eines Kla­mot­ten­la­dens, die in ers­ter Linie von alten Laut­spre­chern geprägt war. Im Ein­gangs­be­reich war eine kom­plette Wand mit Laut­spre­cher­fron­ten ver­klei­det, wei­tere Boxen dien­ten als Deko zwi­schen Kla­mot­ten­sta­peln in den Rega­len. Mal eine nette Idee.

Shop I Shop II

Ich kann Maas­tricht für einen klei­nen Tages­aus­flug sehr emp­feh­len, da es von Köln aus nur knapp 110 Kilo­me­ter ent­fernt und gut zu errei­chen ist. Für einen Besuch über meh­rere Tage ist die wirk­lich kleine Stadt aber nicht son­der­lich geeig­net, da man schon nach rela­tiv kur­zer Zeit die inter­es­san­ten Sachen gese­hen hat.

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Tags: , , , , | Der Artikel wurde am 23. Januar 2007 gegen 19:42 Uhr von Felix Triller verfasst und unter „Urlaub und Reisen“ abgelegt. Sie können gerne einen Kommentar schreiben. Für einen Trackback benutzen Sie bitte diesen Link. Wenn Ihnen gefällt, was Sie hier lesen, abonnieren Sie doch meinen RSS-Feed.
 

Ein Kommentar

  1. anabel sagt:

    strin­gent, sag ich ja.
    Also wenn ihr mal nach maas­tricht fahrt, dann nehmt bitte die­sen Bei­trag mit, statt Reiseführer.

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