Linux und Open Source • 26.11.2006, 20:17 Uhr • Kommentare: 1

Nach lan­gem war­ten auf die Auf­nahme von Fire­fox 2.0 in’s Debian unsta­ble Repo­sitory und ein abschlie­ßen­der Kampf mit der Paket­ver­wal­tung apti­tude ist es jetzt end­lich so weit, Fire­fox 2.0 ist auch auf mei­nem Linux­sys­tem instal­liert. Das ganze heißt jetzt zwar Ice­wea­sel und muss ohne den Fuchs im Logo aus­kom­men, steht aber sonst der „nor­ma­len“ Instal­la­tion in nichts nach. Nähe­res zu den Mar­ken­rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Debian­ent­wick­lern und den Ent­wick­lern des Mozilla-Projektes und die dar­aus resul­tie­rende Umbe­nen­nung der Debian­ver­sion hält Wiki­pe­dia hier bereit. Ein klei­ner Erfah­rungs­be­richt ist unter „wei­ter­le­sen“ zu finden.

Zuerst ein­mal musste ich fest­stel­len, dass mein lieb­ge­won­ne­nes Theme „Sim­pler Black“ anschei­nend nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Ein neues kom­pak­tes Design musste her. In der Kate­go­rie Com­pact bin ich dann schließ­lich auf „White­hart“ gesto­ßen, mit knapp 300 KB ein eher klei­nes The­me­pa­ket. Das Theme zeich­net sich aus durch eine unauf­dring­li­che Farb­ge­bung von unter­schied­li­chen Grau­tö­nen und kom­pakte Icons, nicht nur für die Navi­ga­ti­ons­leiste son­dern auch für Exten­si­ons wie den Web Deve­l­oper oder Foxy­tu­nes.

Des­wei­te­ren habe ich mir zei­gen las­sen, dass man alle Ele­mente der Navi­ga­ti­ons­leiste in die oberste Leiste neben die Menüs schie­ben kann. Schal­tet man die jetzt leere Navi­ga­ti­ons­leiste jetzt noch unter Ansicht/View — Tool­bars aus, hat man wie­der eine Leiste ein­ge­sperrt. Vor­aus­set­zung ist mei­ner Mei­nung nach eine Auf­lö­sung von min­des­tens 1280 Pixeln Breite, da sonst alles ziem­lich zusam­men­ge­staucht ist. Alles in allem sieht dann wie folgt aus:

Iceweasel, Debian Iceweasel, Debian (2) Iceweasel, Debian (3): about:config

Die erste Neue­rung die mir nega­tiv auf­ge­fal­len ist, ist der Umzug des Tab-Schließen But­tons von ganz rechts außen an jeden ein­zel­nen Tab. Um das wie­der Rück­gän­gig zu machen, soll hei­ßen, den Tab-Schließen But­ton wie­der am rech­ten Rand der Tableiste anzu­sie­deln, muss man den Fire­fox unter die Haube schauen, was mit dem „Befehl“ about:config in der Adress­zeile mög­lich ist. Wie das genau aus­zu­se­hen hat, ist auf dem drit­ten Screen­shot zu sehen.

Man sucht jetzt mit dem Fil­ter nach „clo­se­But­tons“ und sollte fol­gen­des finden:

browser.tabs.closeButtons                                     |  user set  |  integer  |  1

Hier ist jetzt mit Dop­pel­klick ein Dia­log auf­zu­ru­fen, mit dem man den Wert der Ein­stel­lung von 1 auf 3 ändert. Jetzt sollte der „Clo­se­But­ton“ wie­der an sei­nem ange­stamm­ten Platz zu fin­den sein.

Eine wei­tere Neue­rung ist die inte­grierte Recht­schreib­prü­fung für For­mu­lare. Dazu muss aber erst­mal das deut­sche Wör­ter­buch instal­liert wer­den, was hier zu fin­den ist.

Zu guter letzt emp­fehle ich noch die Sear­chen­gine für die deut­sche Wiki­pe­dia, bei mir war nur die eng­li­sche instal­liert. Die Engine ist unter dem Namen „Wiki­pe­dia (de) Gohier zu finden.

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Tags: , , , | Der Artikel wurde am 26. November 2006 gegen 20:17 Uhr von Felix Triller verfasst und unter „Linux und Open Source“ abgelegt. Sie können gerne einen Kommentar schreiben. Für einen Trackback benutzen Sie bitte diesen Link. Wenn Ihnen gefällt, was Sie hier lesen, abonnieren Sie doch meinen RSS-Feed.
 

Ein Kommentar

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